Bakuninhütte

Neuigkeiten


Wanderung: Am Thüringen Wandertag zur Bakuninhütte


Rhönklub Meiningen"Wandern, Natur und Kultur" ist das Motto des 19. Thüringen Wandertags, der vom Rhönklub Zweigstelle Meiningen ausgerichtet wird und am 19.Juni 2010 in Meiningen stattfindet. Zahlreiche Strecken werden in der Region angeboten. Unter anderem wird es, in Zusammenarbeit mit dem Wanderverein Bakuninhütte, eine Wanderung von Meiningen hinauf zur Bakuninhütte geben.


Treffpunkt ist 9:00 Uhr auf dem Meininger Marktplatz. Dort wird es eine Eröffnungsveranstaltung geben. 9:30 Uhr starten die Wanderungen.

Für mehr Informationen steht die Meininger Zweigstelle des Rhönklubs zur Verfügung: Thüringen Wandertag


3. Juni 2010



Geschichte wie sie niemand kennt. Bericht zu einer außergewöhnlichen Wanderung.


Am 13. Mai 2010 trafen sich Archivare, Historiker_innen, Bodendenkmalpfleger_innen und viele andere Engagierte aus Meiningen und Umgebung zu einer Wanderung, die nicht alle Tage angeboten wird. Erkundet wurden zahlreiche Sehenswürdigkeiten rings um die Bakuninhütte. Den Abschluss stellte eine Geschichtsrallye an der Hütte dar.

Im Folgenden dokumentieren wir einen lesenswerten und aufschlussreichen Bericht von Achim Fuchs, Lehrer i.R., Heimatforscher und vieles mehr:
"Seit 2006 besteht der Wanderverein Bakuninhütte e. V. Zu seinen Zielen gehört es, die traditionsreiche Bakuninhütte zu erhalten und für die Öffentlichkeit sowie den Natur- und Denkmalschutz nutzbar zu machen, so wie das einst ihre Erbauer getan hatten und auch die Frauen und Männer um Hans Boxberger, die in den sechziger Jahren hier unter großem persönlichen Einsatz ein Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet aufgebaut hatten.
Am Himmelfahrtstag trafen sich etwa 20 Vereinsmitglieder und Sympathisanten zu einer Wanderung rings um die Bakuninhütte. Im Mittelpunkt standen dabei geschichtliche Ereignisse und die damit verbundenen Objekte.
Vom Schwimmbad an der Rohrer Stirn führte der Weg zunächst zur Hoßfeld-Hütte und dem nahe gelegenen geologischen Aufschluss, der an die Entstehung des Thüringer Waldes erinnert.
Viel Interessantes war zum Flugplatz zu erfahren. Da wurde erzählt von der Feldziegelei der Jahre nach 1874, von artenreichen Biotopen, die sich in deren ehemaligen Tonlöchern gebildet hatten, von der Entstehung des Vorwerks, von den Bemühungen des Forstmeisters Topf um Aufforstung, von der Entstehung des Flugplatzes nach 1921, vom Besuch der Fliegerin Hanna Reitsch, von der Ermordung eines deutschen Soldaten durch ein Standgericht im Frühjahr 1945, von den ungarischen Soldaten, die Meiningen gegen die Amerikaner verteidigen mussten, von den Neubauern, die auf dem Flugplatz angesiedelt werden sollten, von der sowjetischen Radarstation[...]
Weiter ging der Weg über Webersbrunnen und Brunnenstube zur Grenze der Meininger Stadtflur. Hier erfuhren die Teilnehmer, dass diese Grenze einst auch eine Landesgrenze war, nämlich die zwischen dem Herzogtum Sachsen-Meiningen und dem Königreich Preußen; die Grenzsteine mit den entsprechenden Inschriften SM und KP belegen es. Natürlich durfte auch die berühmte Episode mit dem Meiniger Bürgermeister Thilo nicht fehlen, der 1815 aus seiner antipreußischen Einstellung keinen Hehl gemacht hatte. Im Forstort Kalte Staude wurde auf die zahlreichen Hügelgräber hingewiesen, von denen eines zu Beginn der 1990er Jahre auf vorbildliche Weise erschlossen worden war; vom Erläuterungstext und von der Hügelmarkierung ist heute jedoch nichts mehr zu sehen. Gleiches gilt auch für manch Anderes, was damals von der Neuen Arbeit errichtet wurde, um dieses Gebiet für die Naherholung nutzbar zu machen.
(Nicht näher wollen wir eingehen auf all die verdeckten Stellen, die mit dem Auto zu erreichen sind und als wilde Müllplätze genutzt werden.) Nach einer Rast an der Bakuninhütte ging es über Hohe Maas, Cotta-Hütte, Bismarcktanne und Flugplatz wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück. Die Teilnehmer waren sich einig: Die Arbeit der Erbauer der Bakuninhütte, die Bemühungen des Meininger Kulturbundes in den sechziger Jahren und die Anstrengungen der Neuen Heimat dürfen nicht umsonst gewesen sein. Die Sehenswürdigkeiten im Gebiet rings um die Bakuninhütte sollten wieder mehr ins Gesichtsfeld der Öffentlichkeit gerückt werden. Naherholung sowie Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz schließen sich keineswegs aus."
Wir bedanken uns recht herzlich für diesen Bericht bei Achim Fuchs und bei allen Teilnehmer_innen.


3. Juni 2010



Wanderung zur Bakuninhütte


Wanderung Meininger Kunsthaus An einem trüben Herbstnachmittag wanderten einige Mitglieder aus unserem Kunstverein zur Bakuninhütte. Die Route begann an unserem Kunsthaus in der Alten Posthalterei. Frohen Mutes schritten wir weiter zur ehemaligen Berggaststätte Helenenhöhe. Nach diesem steilen Anstieg folgte unsere Wandergruppe dem mehr oder weniger gut ausgeschilderten Waldweg, der sich mit dem Naturlehrpfad überschnitt und entlang der Heinrich-Cotta-Hütte führte. Als wir die Bakuninhütte nach etlichen Kilometern erreichten, hörten wir uns noch einen interessanten Vortrag zur Geschichte, Gegenwart und Namengebung dieses Gebäudes auf der Hohen Maas an.
[...]
Den Abschluss unseres Ausflugs krönte eine Einkehr im "Stiefelsgraben" mit zünftiger Brotzeit.
Wir waren sehr beeindruckt über dieses geschichtsträchtige Steinhaus auf der Hohen Maas und werden sicher dort oben in der sehenswerten Landschaft noch einige Veranstaltungen vielleicht sogar unser Sommerfest, genießen.

Artikel vom Kunsthaus Meiningen


3. November 2009



Presse: Freies Land und Freie Hütte


Screenshot Meininger Tageblatt 10. Oktober 2009 Am 10. Oktober 2009 erschien im Meininger Tageblatt / Freies Wort (Website) ein ausführlicher Artikel zur Arbeit des Wanderverein Bakuninhütte e.V. und zur Geschichte des Gebädes.
Den Artikel stellen wir hier zu Dokumentationszwecken zur Verfügung. Das Urheberrecht liegt beim Meininger Tageblatt / Freies Wort.

Artikel Download


15. Oktober 2009



Einladung zum "Tag des offenen Denkmals 2009"


Feier auf der Bakuninhütte 20er Jahre Der Wanderverein Bakuninhütte e. V. lädt alle Interessierten herzlich zum "Tag des offenen Denkmals 2009" unter dem Motto "Historische Orte des Genusses" ein. Der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zufolge sind Genussorte sehr vielfältige und individuelle Orte, die Erholung und Freude bieten. Die Bakuninhütte ist ein solcher historischer Ort, der als Möglichkeit der Zusammenkunft, des gemeinsamen Lebens und Erlebens gedacht und errichtet sowie als vitaler Treffpunkt für Wanderfreunde und Wanderfreundinnen genutzt wurde. Gerade weil bei weitem nicht alle Zeitepochen Freude und Erholung bescherten ist heute ein Ziel des Vereins, die Bakuninhütte interessierten Menschen wieder als einen solchen Platz anzubieten und begehbar zu gestalten. Sie erwartet eine Rallye, die spannende Details und Einblicke in die Geschichte der Hütte eröffnet. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!



Datum:Sonntag, 13.09.2009
Zeit:11.00 -- 16.00 Uhr
Ort:Bakuninhütte (Hohe Maas / Flur Ellingshausen)
Parkmöglichkeiten:das Gelände ist nur zu Fuß zu erreichen. Parkmöglichkeiten bestehen an den Zufahrtswegen (neben dem Industriegebiet Rohrer Berg/ ehemaliger Hubschrauberlandeplatz sowie an der Rohrer Straße [L1140] Richtung A71)


mehr Informationen: http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/th/10/466


10. September 2009



Bakuninhütte auch im Radio


"Keine Partei- und Gewerkschaftsbonzen". Anarchosyndikalismus in der Weimarer Republik.
Sendung: SWR 2, 13.3.2009, 8.30 Uhr bis 9 Uhr


Benutzen Sie den folgenden Link um sich die Sendung über das Internetradio anzuhören: SWR2-Internetradio


Interviewpartner Andreas Graf, Vertreter der heutigen "Bakuninhütte". O-Töne von Zeitzeugen: Fritz Scherer, Kurt Wafner, Carl Gültig

Diejenigen, die den Beitrag verpasst haben sollten können sich die Sendung im Internet anhören oder den Beitrag herunterladen unter:
http://www.swr.de


17. März 2009



Nun kann das Wasser laufen ...


neue Dachrinne an der Bakuninhütte Sie sind eng mit der Geschichte der Hütte verbunden. In den 1920er Jahren begann man mit der Außengestaltung des recht kahlen Geländes. So wurden auch die zwei Birken auf der Westseite des Gebäudes gepflanzt. Die meisten Aufnahmen der Hütte zeigen das Leben an der Hütte von genau jener Seite; so dass die beiden Birken förmlich zu einem Wahrzeichen der Bakuninhütte geworden sind.
Wahrscheinlich sind es auch noch genau jene Birken, die heute vor der Hütte stehen.
Leider wurde in der Zeit der DDR ein Vordach ohne Dachrinne an der Westseite der Hütte angebaut und zusätzlich die Konzeption der Regenwasser-ableitung von ungefähr der Hälfte der Dachfläche so umgesetzt, dass seit vielen Jahren schon bei Regen enorme Wassermassen genau gegen eine der Birken fließen. Die Folge ist ein unübersehbarer Baumschaden. Somit besteht auch eine erhöhte Gefahr, dass die Birke bei starkem Wind in Richtung Hütte umbrechen könnte. Um den Baum und die Hütte vor weiteren Schäden zu bewahren, bekamen wir eine großzügige Spende von Freunden unseres Hüttenprojektes, wodurch wir es uns nun leisten konnten, das Vordach mit einer Dachrinne versehen zu lassen. Somit wird die Birke zukünftig weniger angegriffen werden und wir konnten diese bedrohliche Situation vorerst stoppen.


1. Dezember 2008



Tag des offenen Denkmals 14. September 2008


"Die Bakuninhütte auf der Hohen Maas (Flur Ellingshausen) stellt der gleichnamige Wanderverein von 11 bis 16 Uhr vor. Das Gelände ist nur zu Fuß erreichbar, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Hütte, benannt nach einem russischen Revolutionär und Anarchisten, wurde in den 20er Jahren als Holzhütte errichtet und später in ein Steinhaus umgebaut. In der DDR nutzte es unter anderem die Bereitschaftspolizei. Mit der Wende ging es in den Besitz des Bundesvermögensamtes über. Der Wanderverein hat sich zum Ziel gesetzt, die Bakuninhütte zu renovieren und wie einst zu einem Treffpunkt für Wanderfreunde zu machen. Am Denkmaltag werden hier Spezialitäten vom Grill angeboten."

"Meininger Tageblatt" (10. September 2008, Meiningen)


11. November 2008



Zu Besuch


„[...] am Donnerstag den 14. August 2008 rollte der Mercedes Typ 500 von Rudolf Dressel (88) auf dem Rohrer Berg in Richtung Bakunin-Hütte. Beim Stopp am Waldrand war das Auto sofort dicht umlagert.


Fotograf/Quelle: Frank Buhlemann


Der offene Wagen suchte seinen Weg zur Bakunin-Hütte. Dort war Rudolf Dressel (88) einst im Wanderverein. Mit Kindern und einem Enkel besuchte er [...] die Hütte oberhalb von Meiningen [...].“


"Freies Wort" (16. August 2008, Meiningen)


1. November 2008



Jetzt wieder lieferbar: Bakuninhütten-Postkarten!


Anknüpfend an die Baufondskarten aus den Zwanziger Jahren, haben wir die alten Postkartenmotive wieder neu aufgelegt. Neben den beiden historischen Motiven, gibt es auch eine aktuelle Ansicht: Hüttenladen


31. Oktober 2008