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[ANARCHISMUSSEMINAR I/IV] 25. März: Workshop zu Gustav Landauer


Wer war das denn? Den kennt doch niemand. Ein Denkmal soll dem gesetzt werden, in Berlin?


Er wurde nicht alt, mit 49 Jahren hatten ihn rechte Militärs 1919 im Zuchthaus Stadelheim (München) brutal ermordet. Warum? Er war einer der wichtigsten Theoretiker und Akteure des Anarchismus im Kaiserreich. Gemeinsam mit Kurt Eisner und Erich Mühsam war er wesentlich beteiligt an der Räterepublik in München. Den Aufbruch in die Weimarer Republik hat er nicht erlebt, aber geprägt.

Derzeit wird Landauers Gesamtwerk neu entdeckt. Seine zahlreichen Beiträge zur politischen Philosophie werden heute als Begründung eines „kulturellen Anarchismus“ verstanden, die als Brücke zwischen „klassischem und postmodernem Anarchismus“ dienen können. Für ihn galt es, die Beziehung der Menschen untereinander grundlegend zu ändern und mit der Verwirklichung der Utopie durch konkretes Handeln zu beginnen. Viele selbstbestimmte Projekte folgen diesen Gedanken, ohne Landauer zu kennen, da dessen Schriften infolge der nationalsozialistischen Herrschaft lange Zeit nicht zugänglich waren.

Was wir noch heute aus seine Ideen lernen können, dem wollen wir in einem ersten Anarchismusseminar in der Bakuninhütte nachgehen. Mit einem Referenten der Gustav Landauer Denkmalinitiative, Berlin.
Wann: Am Samstag den 25. März, ab 10 Uhr.
Wo: Bakuninhütte

Für weitere Informationen bzw. Nachfragen: vorort [ät] bakuninhuette.de

Diese Veranstaltung ist Bestandteil einer vierteiligen Reihe. Die folgenden Teile sind
am 29. April: Der Anarchismus
am 27. Mai: Das Antikriegsmuseum & Ernst Friedrich
am 24. Juni: Kropotkin & Darwin


Link| 20. 2015